Logo_Freudig
Layout
Willkommen
Warenkorb
Über uns
Links
Kontakt
Anfahrt
Arbeitsgemeinschaft
Tannheimer Berge
Verschiedene Berichte
Bergerlebnis-Treff
Pfrontner
Berge & Gipfel
KönigsCard
Teilnehmer Rückmeldungen
Layout
Allgemeine InformationenFernreisen (nach Terminen geordnet)Fernreisen (alphabetisch geordnet)
 Tannheimer Berge
 Aggenstein
 Wolfebnerspitze
 Allgemeine Informationen
 Allgemeine Informationen
 Privat-Führungen
 Allgemeine Informationen
Ganzjährig

Breitenbergbahn - Ausstieg

Nachfolgend lesen Sie eine Pressemitteilung der Wählergemeinschaft „unserpfronten e.V.“ zum Thema „Ausstieg der Breitenbergbahn aus der KönigsCard“, welche am 01.12.2016 in der Allgäuer Zeitung in verkürzeter Form abgedruckt wurde.

Auch wenn Bürgermeisterin Waldmann sagt, die Gemeinde Pfronten wolle mit der Breitenbergbahn bei der KC bleiben, spricht sie dabei nur für einen Teil der Bevölkerung. Die Wählergemeinschaft unserpfronten, kann einem Verbleib bei den derzeitigen Bedingungen nicht zustimmen.
Wenn ein Betrieb sämtliche Ausgaben summiert und durch die Anzahl seiner Kunden teilt, erhält er den Beitrag der gefordert ist um „Null auf Null“ herauszukommen. Nun muss aber auch ein Überschuss erzielt werden um Abnützungen bzw. künftige Investitionen begleichen zu können. Bei der BB ist der Kundenbeitrag zu gering, weshalb sie defizitär arbeitet. Sie müsste folglich die Preise erhöhen oder mehr Kunden generieren oder beides, was wiederum nur durch eine Attraktivierung der Anlage erreicht werden kann, welche Geld kostet. Derzeit kann sich die BB keinen Gast leisten, der zu einem günstigeren Tarif fährt, da sich dadurch das Defizit noch mehr erhöht. KC-Gäste bringen lediglich etwa 50% der normalen Einnahmen, somit bedeutet jeder KC-Gast ein Minus! Um so mehr KC-Gäste, umso fataler die Situation, es gibt Tage mit 80% KC-Gästen an der BB! Außerdem verdrängt jeder KC-Gast einen voll zahlenden Gast und das in der Hauptsaison! Das Argument, die BB sei eine Umlaufbahn und die KC-Gäste besetzten nur leere Gondeln die so und so fahren, ist wirtschaftlich betrachtet Unsinn.
Auch bei den anderen Freizeiteinrichtungen Pfrontens, kann sich die KC wirtschaftlich nicht vorteilhaft auswirken, weshalb auch bei diesen der KC-Ausstieg zu erwägen ist. Es lässt sich eindeutig errechnen wie viel vollzahlende Gäste, den gleichen Profit bringen wie KC-Gäste: je nach Betrieb bringen 2 bis 3 Vollzahler genauso viel wie 10 KC-Gäste!
Nach einem Jahr „ohne“ lässt es sich beurteilen. Bgm. Waldmann sollte sich auf einen Versuch einlassen und nicht weiterhin beweislos behaupten, dass die KC eine Wertschöpfung bedeute. Bisher konnte Bgm. Waldmann noch keine Zahlen vorlegen, welche nicht ausnahmlos aus Vermutungen bestanden.
Bei anderen Leistungsträger, wie z.B. der Tegelbergbahn oder dem Schmetterlingsgarten, die bereits ausgestiegen sind, liegen Ergebnisse vor: sie arbeiten seit dem wesentlich gewinnbringender.

Unserpfronten lehnt ein Gästekartenmodell nicht generell ab, aber zahlreiche Bedingungen müssen korrigiert werden:

Leistungsträgern muss so viel ausgeschüttet werden, dass sie überleben können, d.h. mindestens 90 % ihres normalen Verkaufspreises.
Hoteliers und Vermietern muss erlaubt sein, den KC-Beitrag auf ihren Zimmerpreis aufzuschlagen, sie müssen haftungsrechtlich abgesichert werden und gewährleistet bekommen nicht als Pauschalveranstalter eingestuft zu werden, wodurch sie Insolvenzversicherungspflichtig werden.
Gästen die keine KC-Leistungen in Anspruch nehmen darf nicht verheimlicht werden, dass sie tatsächlich dafür zahlen. Sie sollen sich im Hotel selbst entscheiden dürfen, ob sie die KC in Anspruch nehmen wollen.
Verträge mit Leistungspartner müssen jährlich kündbar sein und dürfen zu keiner 2 oder 3- jährigen Verpflichtung führen.
Die KC-Betriebsgesellschaft muss alle Beteiligte gleich behandeln und absolut Transparent arbeiten, sie darf sich keine Rechte herausnehmen, welche nicht jeder anderen GmbH auch zustehen würden und die Ausschüttungen zeitnaher gestalten.
Das System KC ist ausschließlich von denen zu finanzieren, die Vorteile dadurch genießen
Die Behauptungen, dass die KC nicht durch Steuergelder mitfinanziert wird, widersprechen der Wahrheit und müssen korrigiert werden.
Wichtige Informationen dürfen nicht unterschlagen werden, z.B. wieviel Betriebe das KC-System wieder verlassen haben, wieviel Steuergelder mitverwendet werden, wieviel Missbrauch betrieben wird oder wie viele Beschwerden über das System ständig auflaufen.
Nicht am KC-System Beteilige dürfen nicht diskriminiert werden.




Copyright 2017 © by Toni Freudig | All rights reserved                Nach oben          Impressum